❤ #AutorenTag Alexandra Fischer ❤

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Name: Alexandra Fischer
Alter: 42
Wohnort: Dorfen bei München
Genre: Historischer Roman / Jugendbuch
Erschiene Werke: „Joli Rouge“,
                        „Der Traum vom Horizont“,
„Rockherz“
Hobbys: Fotografieren, Reisen, Mantrailing mit meinem Hund
Lieblingsserie: Game of Thrones / Taboo (kann mich nicht entscheiden, hehe)
Lieblingsfilm: Becoming Jane (fürs Herz), Wall-E (für das Kind in mir), Star-Wars-Saga (für Sci-Fi-Momente) und „From Dusk till Dawn“ (für den Kult)
Lieblingssong: „Blackbird“ von Alter Bridge
Lieblingsschriftsteller/in: Jane Austen
Lieblingsbuch: da gibt’s zu viele 😉
Lieblingsessen /-getränk: Spaghetti Vongole mit einem guten Rotwein *yummie*
Lieblingsjahreszeit: Frühling
Lieblingsfarbe: Blau

 

~ Interview ~ 

Wie bist du dazu gekommen Autor/-in zu werden?

~ Das hatte ich eigentlich nicht vor, das ist irgendwie passiert. Ich habe schon geschrieben, als ich klein war, aber irgendwann habe ich das aus den Augen verloren. Das Leben war einfach spannender, aber eines Tages stand eine Entscheidung an und ich bin zu meinen Wurzeln zurückgekehrt. Und ich habe es absolut nicht bereut! ~

In welchem Alter hast du angefangen, zu schreiben?

~Puh, es gibt Zeichnungen von mir, da war ich zwei oder drei – da habe ich mir schon Geschichten ausgedacht und sie aufgemalt. Später, so mit sechs oder sieben, habe ich dann ganze Schulbücher mit Geschichten gefüllt, die aber niemand lesen durfte. Da war ich sehr eigen Meine Mama hat sie aber irgendwann doch heimlich gelesen und alle bis heute aufgehoben. ~

Wo schreibst du am liebsten?Ich will nicht nur die Hintergrund-melodie deiner Welt sein, sondern ihr Soundtrack.

In unserer Küche. Da gibt es alles, was ich brauche: Tee, Schokolade, Wärme, neugierige Katzen, einen grandiosen Blick, bequeme Kissen, guten Handyempfang und kuschlige Decken. Wir haben so eine richtige Wohnküche und ich liebe sie! ~

Hast du ein Vorbild?

Vielleicht verwundert das, aber nein. Ein Vorbild ist ja jemand, den man als Ideal ansieht und dem man nacheifern möchte. Ich liebe klassische Schriftsteller(innen) wie Shakespeare, Ernest Hemmingway, Jane Austen, Charlotte und Emily Brontë. Allerdings einfach, weil ich ihre Art zu Schreiben mag und auch die bisweilen dramatischen Lebensumstände und Lebensläufe. Auch im Jetzt gibt es sehr viele Autoren oder Autorinnen, die ich super finde und deren Bücher ich gerne lese, aber es gibt niemanden, den ich als Vorbild sehe. Jeder hat seinen Stil und ich habe meinen. ~

Was inspiriert dich ?

Tausend Dinge. Musik, Filme, Reisen, Gespräche mit Freunden und Spaziergänge in der Natur. Ich hole mir überall Inspiration.~

Wie lange brauchst du ungefähr um 1 Buch zu schreiben?

Oh, das kann ich so pauschal nicht sagen. Da ich ja nicht von meiner Autorentätigkeit lebe, sondern einem Brotjob nachgehe, hängt das immer davon ab, wie viel Zeit mir zum Schreiben bleibt. Grob würde ich sagen, dass ein historischer Roman mindestens ein Jahr dauert, die Jugendbücher entsprechend kürzer, vielleicht ein halbes.~

Gibt es unter Deinen eigenen Protagonisten einen Favoriten?

~ Ja, die gibt es, klar. Bei „Rockherz“ ist das Almond, weil sie mir durchaus ähnlich ist. Bei „Joli Rouge“ ist es Tete-de-Mort, der Pirat, und bei „Der Traum vom Horizont“ ist es Helene. ~

Woher bekommst du die Ideen für Deine Romane und Geschichten?

Die Ideen für meine historischen Romane kommen mir eigentlich immer auf Reisen. Wenn ich mich an exotischen Plätzen aufhalte, dann geht die Fantasie einfach mit mir durch. Außerdem schaue ich sehr gerne Reportagen im Fernsehen an und zwar über alles Mögliche. Dabei habe ich auch oft Ideen. Oder ich höre Musik, achte auf den Text und denke mir: Oh, das ist cool, da muss ich eine Geschichte drumherum basteln. ~

Wie kamst du auf deine/n Buchtitel? 

~ Der ergab sich während des Schreibprozesses. In einem Satz sagt jemand zu Almond, dass sie ein Rockherz hat und da war mir klar: Das wird der Titel! Der sagt alles aus, was ich rüberbringen wollte. ~

Was hat dich dazu bewegt dieses Buch zu schreiben? 

Zitat RH.png~ In „Rockherz“ geht es ja darum, seinen Weg im Leben zu finden. Damit habe ich mich selbst schwer getan. Meine Freundinnen sind regelmäßig mit mir verzweifelt, weil ich heute das und morgen was anderes wollte. Ich konnte mich nicht entscheiden, was ich will und war sehr leicht beeinflussbar. Es hat lange gedauert bis ich meinen Weg gefunden habe und es hat sehr viele Leute sehr viele Nerven gekostet. So manchen Leser wird Almond vermutlich auch in den Wahnsinn treiben. Diejenigen kann ich nur beglückwünschen, denn sie scheinen dann schon sehr gefestigt zu sein. Ich war das lange nicht und deshalb wollte ich darüber schreiben. Außerdem liebe ich Rockmusik und empfand es als passenden Hintergrund für die Geschichte. ~

 

Zukünftige Projekte ?

~ Ich schreibe derzeit an zwei Projekten. Zum einen an der Fortsetzung von „Rockherz“, die vermutlich noch vor der FBM im Herbst beim Drachenmond-Verlag erscheinen wird. Und an einem historischen Roman, den ich im Selfpublishing herausbringen möchte. Auch im Herbst, wenn alles klappt.   ~

Sind dir Rezensionen wichtig?

~ Ja, natürlich. Ich versuche mich immer mit Rezensionen auseinanderzusetzen, vor allem mit den negativen. Als Autor lernt man nie aus und ich will mich immer weiterentwickeln. Rezensionen helfen mir dabei. Allerdings gibt es natürlich solche und solche. Es gibt welche, da merkt man, dass der Rezensent sich nicht wirklich mit dem Buch auseinandergesetzt hat oder einem nur eine reinwürgen will. Solche Rezis helfen niemand weiter. Aber es gibt durchaus welche mit konstruktiver Kritik und wirklichem Tiefgang. Das sind die, die ich liebe. Bücher, die nur 5-Sterne-Rezis haben, traue ich nicht. Kaufe ich übrigens auch nie. Da bin ich vermutlich total amerikanisch, obwohl mich sonst nichts mit USA verbindet. Aber die amerikanischen Leser finden Bücher am besten, die auch mal ordentlich verrissen wurden. Das wirkt einfach glaubhafter, denn sind wir mal ehrlich, kein Buch kann von ausnahmslos allen Lesern gut gefunden werden, oder? ~

Wie sieht dein Alltag aus ? 

~ Da ich selbstständig bin, verbringe ich viel Zeit vor dem PC oder am Telefon. Mein Tag beginnt ziemlich früh, denn ich lebe ja auf einem ehemaligen Bauernhof und bei uns hausen viele Tiere. Von daher ist mein Alltag sehr geprägt davon. Man trifft mich in meiner Freizeit in Gummistiefeln und Arbeitslatzhose oder bei langen Spaziergängen mit meinem Hund an. Ansonsten renovieren wir noch viel und das meistens selbst, das heißt, ich tausche die Gummistiefel dann gegen den Bauhelm. Bei uns ist immer was los, es wird nie langweilig. ~

Welches ist dein Lieblingsbuch von allen, die du gelesen hast?

~ Ein einziges gibt es da eigentlich nicht. Ich habe sehr viele Kinderbücher, die ich liebe, z.B. „Ronja Räubertochter“ oder „Madita“ von Astrid Lindgren (lese ich heute noch gerne). Dann war ich als Jugendliche vernarrt in die „Flicka“-Reihe von Mary O’Hara und die „Bille & Zottel“ Bücher von Tina Caspari. Später folgten dann Jane Austen Bücher und viele historische Sachen von Ken Follett. Tanja Kinkel oder Rebecca Gable… Ich muss gestehen, ich habe schon so viele unglaublich tolle Bücher gelesen, ich kann mich nicht entscheiden. Für jedes Buch gab es einen Moment, in dem es mich so gefesselt hat, dass ich darin leben wollte, um die Proragonisten persönlich kennenzulernen. ~

Was hältst du von Buchverfilmungen?

~ Nicht viel. Meistens finde ich die Bücher besser ~

Buchvorstellung

RockherzCOVERMiami, London, München: Das ist die Welt von Almond. Die Siebzehnjährige ist ein Scheidungskind und lebt für die Momente, die sie bei ihrem Vater verbringen darf. Als Manager von Rockbands hat er Almonds Musikstil geprägt und sie träumt heimlich davon, einmal in seine Fußstapfen zu treten. Bei einem ihrer Besuche lernt sie Burnside Close, die neue Band ihres Vaters, kennen und verliebt sich in deren Leadsänger Morris. Mehr denn je ist Almond daraufhin überzeugt, dass Rockmusik ihr Leben ist. Doch ihre Mutter ist davon so gar nicht begeistert. Als dann auch noch ein schwerer Schicksalsschlag Almonds Leben völlig auf den Kopf stellt, weiß sie bald selbst nicht mehr, was sie eigentlich will und begibt sich auf eine lange Reise, um herauszufinden, was ihr wirklich wichtig ist.
Neuauflage des Titels „Rockherz: Love and Rock’n’Roll“ von Andie F. Andersson & Alexandra Fischer

 

Wie kamst Du zu der Story?

~ Wie bei allen meinen Geschichten, kommt die Story zu mir. Bei „Rockherz“ war es so, dass ich auf dem Konzert einer meiner Lieblingsbands war und mich auf der Heimfahrt gefragt habe, wie es wohl sein muss, auf Tour zu sein. Dabei ging es mir gar nicht um das wilde Rocker-Image, sondern ich wollte einfach wissen, wie es in der Musikbranche so zugeht. Und auf einmal waren da Almond und Morris und haben mir ihre Geschichte erzählt. ~

Sind die Haupt Protagonisten frei erfunden oder aus deinem Umfeld?

~ Nein, alle meine Protagonisten sind immer frei erfunden. Ich halte das wie in den Filmen: „Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig“ ~

Wie kamst Du auf die Idee mit dem Cover und Titel?

Der Titel hat sich beim Schreiben ergeben. Ich habe immer einen Arbeitstitel, wenn ich anfange, eine Geschichte zu schreiben. Der ist meist total banal und absolut nicht für eine Veröffentlichung geeignet. Aber in dem ganzen Schreibprozess ergibt sich der richtige Titel dann meist wie von selbst. Und das Cover ist in Zusammenarbeit mit dem Verlag entstanden. Das ist beim Drachenmond-Verlag ja einfach super, weil man beim Cover mitreden darf. Das ist natürlich der Traum eines jeden Autors. In diesem Fall habe ich Marie Grasshoff, die das Coverdesign gemacht hat, gesagt, welche Atmosphäre in dem Buch herrscht, worum es geht, wie ich mir die Farben vorstelle etc. Und daraus wurde dann das jetzige Cover, das ist total gelungen finde und sehr liebe. ~

  Die Lieblingsstelle aus dem Buch?   

~  Hm, schwierig… Da es ja um einen Prozess geht, in dem die Protagonistin versucht, ihren Weg im Leben zu finden, gibt es immer wieder Höhen und Tiefen, die sie bewältigen muss. Daher gibt es für mich nicht DIE eine Lieblingsstelle im Buch. Ich mag das Ende, das finde ich sehr schön, wenn ich mich mal selbst loben darf, hahahaha 😉 ~

Warum hast du dich für das Genre entschieden?

~ Normalerweise schreibe ich ja historische Romane und das ist mit sehr viel Recherche verbunden. Deshalb hat es mir unheimlich viel Spaß gemacht, mal einen Jugendroman zu schreiben. Ich war selbst eine von den Jugendlichen, die ewig gebraucht hat, um sich zu entscheiden, was sie mal werden will. Daher wollte ich ein Buch darüber schreiben, dass man oft schon tief im Inneren weiß, was man will, aber man lässt sich leider von ganz vielen Faktoren beeinflussen und das macht einen unglücklich. Dabei sollte man nur an sich glauben und auf sein Herz hören – denn kein anderer tut das für einen! ~

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Der Traum vom Horizont: Südsee Familiensaga

Joli Rouge

Rockherz

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