Schnipsel & Release Tag ~ Kruento von Melissa Davies ~

~ Kruento von Melissa Davies ~

Die Ursprünge von Kruento

DieKruento-ReiheKruento begleitet mich schon sehr lange. 2010 habe ich angefangen die Geschichte Rund um die Bostoner Vampire zu erzählen. Es war von Anfang an klar, dass ich mit der Geschichte von Darius beginnen werde. In der ersten Version hieß Sam jedoch noch anders und war eine Journalistin, die eine Enthüllungsstory schreiben wollte. Kommt dir das irgendwie bekannt vor? Schlussendlich nannte ich die Person in Sam um und sie wurde Detective der Bostoner Mordkommission. Das passte besser zu ihr. Doch auch die Journalistin bekam ihren Auftritt. Die Geschichte von Arnika erzählte ich in »Kruento – Der Diplomat«.
»Kruento – Der Anführer« (Band 1) durfte sehr lange reifen. Es dauerte fünf Jahre, bis das Buch erschien und im Rückblick war das auch gut so. Als Autorin brauchte ich diese Zeit, um zu reifen und auf die Kruento durften in dieser Zeit mit mir reifen. Vermutlich hat die Geschichte dadurch so eine unglaubliche Tiefe gewonnen.

>>Hier gehts zur Reihe<<

Zu »Kruento – Der Krieger«
InstagramAnfänglich war die Geschichte um Etina als Kurzgeschichte geplant. Nachdem ich dann aber »Kruento – Der Diplomat« fertig geschrieben hatte, war klar, dass ich nochmal konzeptionell an die Reihe heran muss. Die Reihenfolge wurde verändert. »Kruento – Der Aufräumer« war ursprünglich als Band 4 geplant. Das, was Band 3 hätte sein sollen, wird erst in Band 5 aufgegriffen. »Kruento – Der Krieger« sollte eigentlich nur ein Einschub zwischen Band 4 und 5 sein, aber nachdem mich Etina von ihrer Persönlichkeit so fasziniert hat und die Geschichte nach ihrer Ausarbeitung einen ganzen Roman füllen konnte, wurde es nun doch ein ganzes Buch.

Was Kruento – Der Krieger besonders macht

Ein paar Testleser durften das Buch schon Probelesen und ich habe versucht ihre Anmerkungen in die Überarbeitung mit aufzunehmen. Am Anfang des Buches war der ein oder andere Leser von Etina mehr als genervt. Ich habe lange überlegt, aber charakterlich passt sie genau so, wie sie dargestellt wurde. Es wäre nicht mehr Etina, wenn es um eine starke, selbstbewusste Vampirin ging. Das spannende an Büchern ist, dass sich die Protagonisten entwickeln dürfen und so darf auch Etina sich entwickeln. Ich hoffe, sie entwickelt sich in die richtige Richtung.

Gewinnspiel

Natürlich darf auch ein Gewinnspiel nicht fehlen !!!

Wie es funktioniert
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Ich geh bis ans Ende der Welt – aber nur mit meinem Buch

buch_Versum

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Ganz viel Glück. Die Daumen sind gedrückt.

》LEIDER wegen ungemäßen wiedrigen Teilnehmern,.. Nachricht von Melissa 《

📌 Ich freue mich über jeden Teilnehmer, der sich die Mühe macht, an diesem Gewinnspiel teilzunehmen. Die Idee der Schnitzeljagd fanden viele sehr gut. Da sich jedoch Etliche berufen gefühlt haben, den Sinn des Gewinnspiels zu umgehen, sehen wir uns nun dazu gezwungen, das Gewinnspiel auszusetzen.
Mir tut es um die ehrlichen Teilnehmer sehr leid, aber gerade für euch haben wir beschlossen, dass Gewinnspiel einzustellen. Denn wir möchten, dass auch ihr eine richtige Chance habt. Deswegen werden wir das Gewinnspiel überdenken und (hoffentlich) in Kürze neu starten.
Wir hoffen auf euer Verständnis. 📌

Melissa David und alle teilnehmenden Blogger

 

Leseprobe: Kruento – Der Krieger, Auszug aus Kapitel 1

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Es war weit nach Mitternacht, als ein schwarzer Mercedes die Privatstraße entlangfuhr, die zum Château de Potestas führte. Etina saß stumm auf dem Rücksitz und betrachtete die vorbeiziehende Landschaft. Der eindrucksvolle Vampir hinter dem Steuer, dessen Oberarme dicker als ihre Schenkel waren, hatte sie von dem Landsitz abgeholt, auf dem sie seit Jahren lebte. Schweigend hatte er ihr eine kurze Notiz von ihrem Homen überreicht und gewartet, bis sie die nötigsten Sachen zusammengepackt hatte. Was machte sie hier? Warum hatte der Dan sie herbestellt?

Das flaue Gefühl in ihrem Magen ließ nicht nach. Sie hasste diesen Ort, hasste alles, was damit zusammenhing. Es war Jahre her, seit sie das letzte Mal herkommen musste. Damals war sie in Begleitung ihres Homen hier gewesen. Der Vetusta hatte sie herzitiert, um sein erstes legitimes
Enkelkind zu sehen.

Der Mercedes bremste ab. Ein schmiedeeisernes Tor versperrte ihnen die Weiterfahrt und wurde nun eilig geöffnet. Der Fahrer nickte den Wache schiebenden Vampiren zu, dann setzten sie ihren Weg fort.

Der abartige Geruch nach Exkrementen und Mensch lag in der Luft. Übelkeit erfasste Etina, und sie musste sich beherrschen, sich nicht zu übergeben. Gut, dass ihre letzte Mahlzeit schon einige Tage zurücklag. Etinas Finger verkrampften sich in ihrem Schoß. Sie hielt den Blick gesenkt, wollte nicht sehen, was sich draußen neben dem Auto abspielte. Als sie aus den Augenwinkeln die dünnen Arme sah, die sich dem Wagen entgegenreckten, schloss sie die Augen und betete, dass sie schnell den Zwinger passiert hätten.

Warum war sie hier? Warum hatte Sebum sie auf das Château bringen lassen? Seit über einem Jahr hatte sie Sebum nicht gesehen. Er hatte ihr erlaubt, in Reims zu bleiben, und sie war dankbar gewesen, mit ihm nicht nach Paris gehen zu müssen. Sie hasste Paris. Es war laut und überfüllt. Sie liebte die Abgeschiedenheit ihres Hauses in Reims. Vier Dienstboten, die sich um all ihre Belange kümmerten. Nicht mehr und nicht weniger. Sie war froh, wenn sie niemanden sehen musste. Lediglich über Itans Gesellschaft hätte sie sich gefreut. Doch ihr Sohn war ihr in den letzten Jahren immer mehr entglitten. Seit einem halben Jahr lebte er in Fredrikstad, in der Nähe von Vetusta Haldor. Sie hatte nicht gewagt, sich dazu zu äußern, aber dennoch missfiel ihr das Tauschgeschäft, das Sebum mit dem Sjütischen Blutfürsten geschlossen hatte. Als Pfand der eigene Sohn. Etina hoffte, dass es Itan gut ging und er bald wieder nach Hause kommen durfte.

Das Auto wurde langsamer, als sie durch das steinerne Tor in den Innenhof des Château fuhren und schließlich vor dem Haupthaus hielten. Etina blieb sitzen. So absurd der Gedanke auch war, hoffte sie inständig, dass der Fahrer es sich anders überlegen und sie zurück nach Reims bringen würde.

Schnipsel 3Die Tür neben ihr wurde geöffnet. Der Fahrer streckte ihr die Hand entgegen. Etina ignorierte sein Angebot und ließ sich Zeit, während sie die weißen Handschuhe über die Hände zog. Dann stieg sie aus. Sie hasste es, von Fremden angefasst zu werden, und dieser Mann gehörte dazu.

Sie strich den dunkelgrünen Bleistiftrock glatt und zupfte an dem gleichfarbigen Blazer herum. Da sie wusste, dass Sebum Wert auf ein gepflegtes Äußeres legte, hoffte sie, dass ihre roten Haare im streng zurückgebundenen Dutt noch vorzeigbar waren. Während sie sich an ihre kleine Handtasche klammerte, sah sie sich suchend um. Die Gebäude um sie herum sahen heruntergewirtschaftet und unbewohnt aus. Es schien, als hätte der Alte sämtliche anstehenden Reparaturen geflissentlich ignoriert.

„Bitte, hier entlang, Mi.“ Der Fahrer deutete auf einen Eingang direkt vor ihr. Die Holztür hing etwas schief in den Angeln. Der dahinter liegende Gang war dunkel und wenig einladend. Etina schluckte ihre Verzweiflung hinunter, streckte den Rücken durch und betrat das Gebäude. Sie spürte, wie ihr der Fahrer folgte. >S<ie kannte nicht einmal seinen Namen. Er war hochgewachsen, trug eine enge Lederhose zu einem weißen Hemd. Unter seinem weiten Mantel mussten Waffen verborgen sein. Hin und wieder hatte sie es blitzen sehen. Nähere Bekanntschaft musste sie mit diesen Utensilien hoffentlich nicht machen.

Ihre Augen hatten sich schnell an die dunkle Umgebung gewöhnt. Dank ihrer ausgeprägten Sinne sah sie auch bei dem spärlichen Mondlicht, das durch die Schießscharten fiel, ausgezeichnet.

Der Gang, der sie immer weiter in das verfallene Gebäude führte, schien nicht enden zu wollen. Drei Mal passierten sie eine Abzweigung, aber ihr Begleiter wies sie jedes Mal an weiterzugehen. Schließlich erreichten sie einen größeren Raum. An den steinernen Wänden hingen vergilbte Teppiche. Ein verblassender Geruch hing in dem alten Gemäuer. Sie kannte den Duft des Clans nur zu gut. Ihre Aufmerksamkeit richtete sich auf die riesige zweiflügelige Holztür, an der sich ihr Chauffeur zu schaffen machte.

Sie wusste, was dahinter lag. Die große Halle war das Herzstück des Château, der Lieblingsaufenthalt des Vetusta. Auch ohne sie zu sehen, spürte Etina die geballte Präsenz etlicher männlicher Vampire.

„Bitte!“, forderte der Fahrer sie auf und wartete darauf, dass sie eintrat.

Etina zögerte. Sie war nervös. Ihren ganzen Mut zusammenfassend betrat sie die Halle.

Das Erste, was sie sah, war der leere, steinerne Thron am anderen Ende des Raumes. Wo war der Vetusta? Nicht, dass sie sich um ihren Schwiegervater sorgte. Der Alte war ein Scheusal, dem es nur um Macht und seinen eigenen Vorteil ging.

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14 Gedanken zu “Schnipsel & Release Tag ~ Kruento von Melissa Davies ~

  1. Daniela Schubert-Zell schreibt:

    Ich hoffe, ich kommentiere hier richtig.

    Vielen lieben Dank für den tollen Beitrag.

    Ich wünsche schöne Ostern.

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