„What if we Drown“ von Sarah Sprinz

~ REZI ZEIT ~

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Sie möchte endlich nach vorne blicken. Er macht es ihr unmöglich Ein Neuanfang – das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete …

>>FAZIT: 4/ 5 STERNE <<
…voller Trauer, Wut und einer schockierenden Aufdeckung, die alles ins Chaos versinken lässt…

Laurie flieht vor ihren Erinnerungen, stellt sich zeitgleich aber auch einer neuen unbekannten Zukunft, die jedoch vom ersten Moment wie perfekt zu sein scheint.
In tiefer Trauer und voller ungezügelter, emotionsgeladener Gefühle zieht sie aus ihrer Heimat um zu studieren, findet eine Traumwohnung und neue Freude, alles scheint perfekt zu sein, als dann auch noch Sam begegnet, der sie vom ersten Moment anzieht als wäre er das Licht und sie die Motte.

Das Buch beginnt schrecklichen Erinnerungen, Trauer und Wut, zieht in die Abgründe. Ich war im ersten Drittel des Werkes vollkommen eingetaucht und habe es verschlungen, habe die Trauer direkt vor Augen und mit nervenzehrenden Emotionen am weiteren Verlauf teil genommen. Jedoch ändert sich dies mit Auftreten von Sams schockierenden Berichten, es verändern sich Lauries Gedanken und auch ihre Taten, die Verdrängung hat die Emotionen für mich leider abgeschwächt.
Der Zwiespalt zwischen der Hoffnung auf Liebe, Liebe und der Loyalität zu ihrer Vergangenheit, ihrer Familie zerreißt sie, ihre Persönlichkeit bekommt dadurch eine andere Tiefe. Die Gefühle haben sich nicht mehr so stark widergespiegelt, wie zu Beginn und haben mich von Laurie entfernt.

Im Gegensatz dazu bekommt die gewaltige Chemie und knisternde Anziehungskraft eine ganz andere Ebene der Zuneigung. Ihre Aufeinandertreffen spiegeln sich als explosive und sich nicht verzerrende Dynamik gekoppelt mit der Angst der bittersüßen nicht ausgesprochenen Wahrheit wieder.
Ich war im wahrsten Worte in ihrem Dilemma gefangen und habe mich auf die Aufdeckung der Geheimnisse,wie sie am Ende zu tage kommen und alles vernichten oder doch im guten Überwindbar sind hinaus gefiebert.

Das Buch zieht in die Fänge, bringt Emotionen zu Tage und lässt an erstaunlichen Persönlichkeiten, ihrer Überwindung von Trauer und Schuld teilhaben, involviert in die gefühlvollen, anstrengenden als auch amüsanten Begebenheiten und zeigt, warnt vor wie leicht es ist sich in einer Sucht zu verlieren.

Herausstechen die tiefe Botschaft als auch die Trigger Warnung sowie die detaillierten Beschreibung und Fachkenntnisse der Autorin in der Welt der Medizin, die das Werk der realistisch formen und einen die Strapazen dieser übermitteln.
Was natürlich auch dem Schreibstil der Autorin um so besser verdeutlichen, dieser ist locker und leicht, gefühlvoll, bildlich und humorvoll zu gleich.

Ich bleibe daher gut unterhalten, ergriffen, schockiert, beeindruckt von Laurie und ihren Willen zur Medizinstudium, der Aufnahme der Strapazen als auch dem erstaunlichen Mut zum Ergreifen der Liebe, egal mit welchen Konsequenzen der Wahrheit diese verbunden sind, entzückt und bittersüß vom Ausgang begeistert zurück.

Übrigens gab es natürlich als Sahnehäubchen die zwei Mitbewohner Hope und Emmet sowie die beste Freundin Amber geboten, die einen geniale mit der Freundschaft, dem Rückhalt und der Liebe zu Laurie beeindrucken und nach ihrer eigenen Geschichte sehnen lassen.

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