„Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)“ von Margaret Owen

~ REZI ZEIT ~

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Stur, die junge Magierin aus der Krähen-Kaste, kennt nur ein Gesetz: Beschütze die Deinen! Denn von den übrigen Kasten werden die Krähen geschmäht. Dabei versorgen sie Sterbende und Tote, ein wichtiger Dienst in einem Land, in dem die Sündenseuche wütet. Als Sturs Familie für eine Bestattung zum Königspalast gerufen wird, geschieht Unerwartetes: Der angeblich tote Prinz Jasimir will ihre Hilfe! Um die böse Herrscherin zu stürzen, müssen er und sein Leibwächter Tavin Verbündete treffen – unter Sturs Obhut. Aber kann sie dem Prinzen und seinem besten Freund wirklich trauen?

>>FAZIT: 4/ 5 STERNE <<
…bemerkenswerte Persönlichkeiten, die einen nicht mehr los lassen & in der gefährlichen & fantasievollen Welt beeindrucken…

Das ist der 1. Teil der Zwölf Kasten Reihe, die uns in die gefährliche Welt zieht, die von dem Kastensystem, ungerechten und schicksalhaften Begebenheiten handeln.

Das Cover ist wundervoll harmonisch gestaltet, es hat mich sofort neugierig gemacht und meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es ist ein Blickfang und ich habe voller Vorfreude dazu gegriffen.

Schnell merkt man, dass das Schicksal nicht gut für die Krähen meint, sie sind das letzte in dem Kastensystem und doch haben sie die meiste und verantwortlichste Aufgabe. Sie kümmern sich um die Barmherzigkeit, um die Seuche als auch um die Opfer dieser.

Innerhalb dessen lebt Stur und ist die Tochter des Führers ihre Rotte, setzt sich als Sprachrohr als auch Vermittlerin durch, so dass ihrer Präsens immer auffällt. Sie ist mutig, stark und eine erstaunliche Magierin.
Ein Aufeinandertreffen von dem Prinz und seiner Leibwache bringen ihre ganze Welt durcheinander, zeigen aber auch endlich anderen wie viel die Krähen erdulden müssen und doch ihre Aufgabe nie vernachlässigen, sogar wenn ihr eigenes Leben dafür in Gefahr ist.

Die Kombination von Stur, dem Prinz Jasmir als auch dem Leibwächter Tavin bringt eine vollkommen neue Dynamik hervor, so dass man im berauschenden Leserausch verfällt und das Buch in einem Rutsch verschlingt.
Besonders das Hervorbringen der Unterschiede, Differenzen als auch Gefahren innerhalb der Kasten sind beängstigend, spiegeln aber auch die tägliche Stärke zur Bewältigung wider und sind erschreckend.

Herausstechend auch Jasmir, der mit den steigernden Begebenheiten an Größe wächst und sich immer mehr bewusst wird, was man ändern sollte, aber ob er auch dazu bereit ist dafür Opfer seinerseits zu riskieren?
Der Leibwächter tut es jeden Tag an seiner Seite, stellt seine Pflicht immer vor seine eigenen Bedürfnisse, erlangt kurzes Vergnügen oder ist es doch etwas mehr, was sich in Sturs Gegenwart verändert?

Das Buch bietet einen natürlich nicht nur eine spannungsgeladene und schockierende Geschichte, sondern wird durch das fantasievolle (das perfekt gestrickte Kastensystem) als auch die emotionaler Hinsicht versüßt.

Ich habe mich in Sturs Sichtweise, ihrer Stärke als auch ihr Pflichtgefühl verloren, war beeindruckt von ihren Taten und ihrem Mut.

Das Werk hat mich in den Bann gezogen und es bietet den perfekten Einstieg in die Welt, die einen viele schockierenden Momente und den Verlust mancher Nerven bietet, einen nicht mehr loslässt und mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft zurück lässt.

Margaret Owen Schreibstil ist locker und leicht, fließend, emotional, spannungsgeladen, aber auch sehr bildlich als auch fesselnd zugleich.

Der rote Faden wurde perfekt gestrickt, das Kastensystem sowohl auch die magischen Elemente sind genial gewählt. Der Spannungsbogen und die unerwarteten Wendepunkte sind perfekt eingesetzt, so dass man nachdenklich und in höchster Erwartung auf den nächsten Teil zurück bleibt. Der Cliffhanger ist am Ende nicht so wie gedacht, erschließt viel Spekulationen und erzeugt ein kleinen Schimmer Hoffnung, bringt einen aber auch sehr zum nach denken, was einen noch erwartet.

Als Schlussanmerkung muss ich einfach nochmal die tiefere Botschaft erwähnen, die soviel Unterdrückung und Gewalt aufzeigt, so viel Leid und den Versuch dagegen anzukämpfen. Herausstechend natürlich Stur und ihre Rolle als Befreierin oder auch helfende Stütze in dem Versuch alles zu verändern, ihre beeindruckende Willensstärke als auch die magische Kraft.

Ich bleibe daher mitgerissen von den genialen Handlungsstrang, den komplexen Persönlichkeiten als auch dem nervenaufreibenden Verlauf begeistert zurück und bin sehr gespannt was einen im zweiten Band erwartet.

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