„Undeserving – Debbie und Preacher (Hell’s Horsemen)“ von Madeline Sheehan

~ REZI ZEIT ~

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Debbie Reynolds ist eine Ausreißerin und auf dem Weg nach New York. Das Leben auf der Straße ist hart, doch während sie sich durchschlägt, versucht sie, einen Sinn in allem zu finden.
Damon „Preacher“ Fox ist der Vizepräsident der Silver Demons und sitzt für seinen Motorradclub im Knast. Da ihm klar wird, dass dieser Aufenthalt hinter Gittern nicht der einzige in seinem Leben bleiben wird, ist er dabei, zu überdenken, ob er das Leben eines MC-Bikers fortführen möchte.
Als sich Debbie und Damon begegnen, entdecken sie gemeinsam eine Art von Frieden, den sie nie zuvor erlebt haben. Aber das Schicksal hat andere Pläne und schon bald holt das Leben die beiden ein.

Dies ist die Geschichte von Debbie und Preacher.

Am Ende sollten wir uns wieder zum Anfang begeben, vielleicht nur, um uns daran zu erinnern, dass wir einst gelebt haben.

>> FAZIT: 4/ 5 STERNE <<
…zerstörend, fesselnd, voller Liebe und doch mit einem bittersüßen Abschied…

Wer schon wie ich die vorherigen Teile geliebt hat, wird wieder in die Welt des Mc eintauchen, wird sich mit Eva der Vergangenheit und dem Abschied ihres Vaters stellen.

Bevor ich diesmal jedoch beginnt, muss ich meinen entsetzen und die tiefsten Sog in eine Traurigkeit ziehen, denn einst ist leider gewiss diesmal gibt es kein Happy End.

Die vorherigen Teile präsentierten Evas Leben ohne Mutter, haben keinen Wert ihrer in dessen Leben, doch jetzt nach so vielem Jahren erzählt uns Preacher endlich, das Kennen lernen und das Stückchen Glück dass er mit ihr erleben durfte.

Jetzt die Sichtweise, ihre Vergangenheit als auch ihr Zusammenkommen gezeigt zu kommen, entzückt, erstaunt und zerstört einen in verschiedenster Weise.

Herausstechend Preacher in seiner Jugend, so voller Hoffnung auf eine Zukunft abseits des Clubs, seine Entwicklung zu dem starken und gefürchteten Präsi, aber auch liebevollen Vater, der alles für seine Tochter bewerkstelligt hat.

Wer genau Debbie ist, was für einen Persönlichkeit hatte und wie sie in den Fokos von Preacher gelang?

Lest selbst und verliert euch mit ihr, in dem Weg, ihrer Flucht als auch der Hoffnung auf ein Leben mit Preacher, Liebe und Glück, der Entwicklung einer leichtsinnigen, naiven als auch toughen jungen Frau, die eindrucksvoll Beweis wie stark und doch wie verletzlich sie ist.

Herausstechend die raue und brutale Welt des Mc, ihre Plätze und doch den Wert der Liebe und Bruderschaft innerhalb dieser.

Falls diese Punkte nicht für meine Begeisterung sprechen, gibt es noch die Einheit der Brüder, ihrer Old Ladys, den Humor, unglaublich schockierender Verwicklungen, genialer Sprüche, aber auch Einblicke in die Verletzlichkeit, Unsicherheit und die Angst alles erkämpfte zu verlieren. Besonders ist es aber auch die tragische Beziehung von Debbie und Preacher, ihr Zusammenfinden, ihrer erweckende Liebe und das Leben, dass allem im Wege steht, unglaubliche Verwicklungen und brutale Folgen nach sich zieht.

Es war nervenzehrend, atemberaubend und fesselnd an vorderster Front mit zu erleben, wie die Charaktere sich ineinander verlieren, sich füreinander entscheiden, doch auch den Weg des Schmerzes, der schockierenden Auseinandersetzungen, doch auch die Selbstfindung, das über sich hinauswachsen zeigen.

Was man definitiv auch noch erwähnen muss ist der düstere und gewaltsamen Teil innerhalb dieses Werkes. Wer nicht mit Gewalt oder mal härterer Leidenschaft im Liebesspiel klar kommt, sollte das Buch und die Werke der Autorin mit Vorsicht genießen. Die Autorin umschreibt den Liebesakt, leidenschaftlicher sowie sprechen auch Qualen und Gewalt eine düstere Sprache, daher ist es in dieser Form nichts für sanfte Gemüter. Trotz dessen bekommt man anderseits den Wert von Freundschaft, intensiver Vereinigung und tieferer Liebe geboten.

Ein einnehmendes Werk mit einem tollen Schreibstil; fesselnd, locker und leicht sowie auch gefühlvoll , berauschend und düster zu gleich.

Ich bleibe in meinen Rausch total begeistert, beeindruckt von dem facettenreichen Einblicken in die tiefgründige Art aber auch zutiefst getroffen, zerstört von den traurigen Begebenheiten und der Aufklärung des Verbleibs der nie kennen gelernten Mutter zufrieden zurück.

Als Schlussanmerkung muss noch erwähnt werden, dass dieses aufklärende Geschichte einen in die involvierende Trauer von Eva zieht, sie musste in ihrem Leben so viel durchleben, opfern um endlich eine Liebe, ihr Glück zu erlangen und doch ist auch darin immer wieder Schmerz greifbar. Der Verlust eines Elternteil ist immer schlimm, aber wenn dieser einem die Welt bedeutete zieht das Nachwirkungen nach sich, die keiner erahnen kann, zum Glück fängt Deuce diese auf und steht ihr immer bei.

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