„Jeder Tag für dich“ von Abbie Greaves

~ REZI ZEIT ~

[ REZENSIONSEXEMPLAR ]

Mary O’Connor hält jeden Tag Ausschau. Bis ans Ende der Welt wollte Jim mit ihr gehen. Doch seit sieben Jahren ist er spurlos verschwunden.

Jeden Abend geht Mary zum Londoner Bahnhof Ealing Broadway und stellt sich mitten in den Pendlerstrom. In ihren Händen hält sie ein Schild mit den Worten: Komm nach Hause, Jim.

Bis ein unerwarteter Anruf ihre Welt auf den Kopf stellt. Sosehr sich Mary innerlich sträubt, sie muss sich endlich dem stellen, was vor all den Jahren passiert ist. Als die Lokalreporterin Alice Mary am Bahnhof begegnet, wittert sie eine gute Geschichte und freundet sich mit ihr an.

Kann Alice Jim finden – und ist Mary bereit, die Wahrheit über ihre große Liebe zu erfahren?

>> FAZIT: 3 / 5 STERNE <<
…verletzend, emotionsgeladen, voller Hoffnung…

Ein Roman, der euch definitiv überraschen wird, voller unglaublicher Persönlichkeiten steckt, berührt und beflügelt. Vorab aber hingewiesen sein muss, dass es sich nicht um den gelobten Liebesroman handelt, wovon der Klapptext spricht. Dieser beinhaltet Thema wie Traumata, Süchten und Depressionen.

Mary steht schon seit einer Ewigkeit mit dem Schild nach der Suche nach Jim an dem Bahnhof, hat ihre Hoffnung nicht aufgeben und doch weiß keiner genau welche Geschichte dahinter steckt. Bis Alice in ihr Leben trifft, allem auf dem Grund gehen müsste, eine geniale Story widmet.

Aber auch Alicce scheint eine schmerzliche Vergangenheit hinter sich zu haben, so dass sie eventuell auch noch andere Beweggründe aufweisen kann.
An ihrer Seite hat Mary auch noch einige Freunde, die sie als solche nicht immer wahrnimmt, ob es Ted ist, der sie immer bestärkt als auch die anderen Mitglieder der Telefon Seelsorge.

Ich habe mich sofort in dem Leid der Persönlichkeiten wiedergefunden, wurde schmerzlich in ihrer Erinnerungen gezogen und habe mich nach der Wahrheit gesehnt, so dass ich das Buch in einem Stück gelesen habe.

Meine Neugier war geweckt, habe voller Hoffnung auf das Finden von Jim gehofft, hatte aber definitiv nicht das Ende erwartet. Herausstechend auch Alice Rolle im Ganzen, so dass man sie viel sympathischer als die Hauptperson findet, sich fragt welche Gründe noch mit ihrer Hilfe zu tun haben. Besonders ihre Gemeinsamkeit und die eigene auferlegte Schuld, von der sich beide nur schwer befreien können.

Das Buch bietet viele Themen mit denen man nicht gerechnet hat, sprich man wird in ein packendes und spannungsgeladenen Verlauf gezogen, involviert und doch am Ende irgendwie nicht ganz überzeugt.
Vielleicht weil ich kein Happy End der bekommen habe, wie es normalerweise bei Liebesromanen geboten wird.

Ich bleibe daher recht gut unterhalten, gefühlvoll involviert und begeistert von dem Überwinden der Traumata und Ängste, ergriffen und begeistert zurück.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag.
Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.

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