„Everything We Lost (Love and Trust)“ von Jennifer Bright

~ REZI ZEIT ~

[ REZENSIONSEXEMPLAR ]

Du bist genug und mehr als du denkst. Selbstbewusst, stark, immer ein Lächeln auf den Lippen – so wirkt die Studentin Hope. Denn sie hat es perfektioniert, nach außen den Schein zu wahren. Um lästigen Fragen über ihr Familienleben aus dem Weg zu gehen, die sie mit Lügen beantworten müsste, hält sie andere Menschen auf Abstand. Während ihrer Arbeit im Café in London lernt Hope den lebensfrohen Yeonjun kennen, und die beiden freunden sich an. Mehr als das würde sie sich nie erlauben. Sie wagt es nicht, ihn näher an sich heranzulassen, obwohl sie starke Gefühle für ihn hegt und Yeonjun ihr Halt gibt. Zu groß ist die Angst, er könnte ihr Geheimnis aufdecken. Dabei ahnt Hope nicht, dass auch er mit einem Schicksal hadert, das sie beide für immer verändern könnte …

>> FAZIT: 4/ 5 STERNE <<
…bittersüß, einnehmend & voller wunderbarer Momente einer bemerkenswerten Freundschaft…

„Stalkst du mich etwas?“ ist der Einstieg in die ersten Momente zum Kennenlernen und der Entstehung der Freundschaft zwischen Hope und Yeonjun, der eigentlich Lee genannt wird, weil er es anderen angenehmer machen wollte, seinen eigentlich Namen zu lernen.
Was das aussagt? Es präsentiert die Gesellschaft, die Komfortzone, die man schnell auch anderen vermitteln müsste, damit schon der Name keine Stolpersteine bietet.

Gleichzeitig zeigt es Hope, ihre Wachsamkeit, ihr Interesse an Yeonjun, die Vielseitigkeit als auch die Intensität der Freundschaft.
Herausstechend auch die versteckten Traumata, Hopes Verlust als auch ihre Rolle der Beschützerin innerhalb ihrer Familie, das abwesende Interesse ihrer Eltern an ihrer Leidenschaft und Studium.

Yeonjun und Hope scheinen eine perfekte Chemie, Dynamik zu entwickeln, werden von einem Tag auf den anderen unzertrennlich, erzeugen eine unglaubliche intensive Freundschaft als auch ein prickeln, was dazu doch gar nicht passen sollte.

Wie ihr merkt ist das Dilemma vorprogrammiert, wenn der anvertraute beste Freund ungeahnte Emotionen verursacht, die eine Anziehungskraft erzeugt, dem sich keiner entziehen kann.

Das Buch bietet außer dem Gefühlschaos, die Liebe zur Musik, kreativen Menschen und Pflanzen, eine tolle Kombination aus Persönlichkeiten, die einen mit ihren Problemen und Verletzlichkeit einnehmen aber auch zeigen wie schön das Leben sein kann. Herausstechend Gemeinsamkeiten und eine ergreifender Weg aus einem Traumata zu neu erkämpften Selbstbewusstsein.

Natürlich wird die durch den fließenden Lesefluss und Schreibstil der Autorin unter mauert; dieser ist nicht nur locker, leicht und bildlich, sondern auch mitreißend, emotional und amüsant zugleich.
In Kombination der intensiven Persönlichkeiten kann man sich kaum des mitreißenden Bann entziehen.

Ich bleibe begeistert, ergriffen sowie von den Charakteren eingenommen, von den Eigenheiten, sowie Gemeinsamkeiten, ihren Weg des Kennenlernen, beflügelt von dem Ehrgeiz und der Überwindung der Ängste, dem familiären Druck als auch den Verlusten, der Überwindung dessen und von den beschützenden Taten und dem Gefühlschaos zufrieden zurück.

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